Outplacement für arbeitnehmer und arbeitgeber

Wertschätzende Trennungen sind ein großer Schritt in Richtung Zukunft.

Als Ihr Partner haben wir jeden Beschäftigten im Blick, ohne das große Ganze aus dem Auge zu verlieren.

Vorteile für Beschäftigte

  • finanzielle Absicherung
  • Bewerbung aus dem laufenden Arbeitsverhältnis heraus
  • professionelle Beratung

Alle Vorteile

Vorteile für Betriebsräte

  • sozialverträgliche Lösung während der belasteten Zeit
  • finanzielle Absicherung der scheidenden Mitarbeiter
  • Absicherung der weiteren Entwicklung

Alle Vorteile

Vorteile für Unternehmen

  • neu berufliche Perspektiven
  • finanzielle Entlastung des Unternehmens
  • Risiko Reduzierung von Kündigungsschutzklagen

Alle Vorteile

In der modernen Arbeitswelt ist vieles unvorhersehbar. Kaum ein Unternehmen ist mehr von plötzlichen Marktschwankungen, wegbrechenden Umsätzen oder ausbleibenden Aufträgen gefeit. Derartige wirtschaftliche Schwankungen lassen sich eine Zeitlang überbrücken. Bei langfristigen Einbrüchen führt dann oft kein Weg an Personalanpassungsmaßnahmen vorbei. Das ist nicht schön, für das Überleben eines Betriebs aber notwendig. Eine Transfergesellschaft unterstützt Unternehmen dabei, für scheidende Mitarbeiter schnell wieder eine neue berufliche Herausforderung zu finden, die perfekt zu ihnen passt. So lässt sich der Trennungsschmerz auffangen.

Was ist eine Transfergesellschaft?
EINE DEFINITION.

Ist ein großflächiger Stellenabbau in einem Unternehmen nicht mehr zu umgehen, bieten Arbeitgeber Ihren Mitarbeitern häufig den Wechsel zu einer Transfergesellschaft an. Diese wird staatlich bezuschusst, beschäftigt betroffene Arbeitnehmer vorübergehend und bereitet sie auf den Wiedereinstieg in den ersten Arbeitsmarkt vor.

Die Kernleistungen einer Transfergesellschaft sind:

  • Beratung
  • Qualifizierung
  • Vermittlung
wechsel in eine transfergesellschaft

So funktioniert der Wechsel in eine Transfergesellschaft

Entschließen sich scheidende Arbeitnehmer für den Wechsel in eine Transfergesellschaft, sind sie vorübergehend bei dieser angestellt. Solange das Arbeitsverhältnis mit dem „neuen Arbeitgeber“ besteht, sind Mitarbeiter sozialversichert und beziehen Transferkurzarbeitergeld von der Bundesagentur für Arbeit. Dieses liegt in der Regel bei 60 Prozent des bisherigen Nettolohns. Leben Kinder im Haushalt sogar bei 67 Prozent.

Häufig stockt der frühere Arbeitgeber das Transferkurzarbeitergeld noch einmal auf – meist auf 80 Prozent des bisherigen Nettoeinkommens. Er übernimmt überdies die anfallenden Sozialversicherungsbeiträge mit Ausnahme der Arbeitslosenversicherung. Die Kosten für die Qualifizierungsmaßnahmen innerhalb der Transfergesellschaft tragen das Unternehmen und die Agentur für Arbeit gemeinsam.

dauer einer transfergesellschaft

Dauer einer Transfergesellschaft

Das Anstellungsverhältnis bei einer Transfergesellschaft besteht entweder so lange, bis der Jobsuchende eine neue Stelle gefunden hat oder bis zum Auslaufen des Förderzeitraums von maximal zwölf Monaten. In dieser Zeit hat der Arbeitnehmer nur eine einzige Aufgabe: sich mit kompetenter Unterstützung der Berater der Transfergesellschaft beruflich neu aufzustellen.

Egal, ob es sich dabei um die Suche nach einer neuen Festanstellung handelt oder den Sprung in die Selbstständigkeit – die Experten der Transfergesellschaft unterstützten in allen Belangen kompetent und praxisorientiert. Auch, wenn es darum geht, Anträge zu bearbeiten oder Behördengänge vorzubereiten. Arbeitnehmer erhalten so die Chance auf einen möglichst nahtlosen Übergang von dem alten in einen neuen Job und entgehen der Arbeitslosigkeit.

Begleitung bei der Planung

Trennungen tun immer weh – daran gibt es nichts zu beschönigen. Sie als Arbeitgeber können aber den Schmerz und die Existenzängste, die mit dem Abschied verbunden sind durch die professionelle Begleitung in ein neues berufliches Umfeld lindern. Ihre Mitarbeiter haben innerhalb einer Transfergesellschaft keinen zeitlichen Druck und sind finanziell abgesichert. Das ist eine enorme Erleichterung. Vom ersten Tag Ihrer Umstrukturierungsmaßnahmen stehen unsere erfahrenen Experten Ihnen und den Jobsuchenden zur Seite und zeigen neue Perspektiven auf. Auf diese Weise lassen sich wirtschaftliche Turbulenzen so managen, dass letztlich alle profitieren.

Frühzeitige Kommunikation

Schaffen Sie Transparenz und Verlässlichkeit, indem Sie Ihre Belegschaft frühzeitig ins Vertrauen ziehen. Unsere Experten beraten Sie bezüglich der optimalen Kommunikationsstrategie. Ziel ist es, Ihren Mitarbeitern von Anfang an Chancen  und Perspektiven aufzuzeigen.

Planung & Organisation

Überlassen Sie alle Fragen der Planung und Organisation gerne uns. Wir halten Ihnen den Rücken frei, arbeiten eng mit der Agentur für Arbeit zusammen und regeln alle bürokratischen Angelegenheiten für Sie. Wir legen auch Beratungstermine und Trainings mit ihren Mitarbeitern fest.

Qualitätssicherung

Als Top Transfer GmbH sind wir AZAV zertifiziert und bieten ein bewährtes Qualitätssicherungssystem:

  • Kunden- & Mitarbeiterbefragungen
  • Beschwerdemanagement
  • Prozessüberwachung

Neue Chancen finden und nutzen

Unsere Leistungen umfassen neben der individuellen Beratung und der Koordination von Qualifizierungsmaßnahmen auch die individuelle Recherche von Jobangeboten und die Ansprache von Zielunternehmen für Ihre Mitarbeiter. So wird die Jobsuche zum Selbstläufer.

Möglichkeit der Förderung durch die Bundesagentur für Arbeit

Die Transfergesellschaft wird durch die Agentur für Arbeit bezuschusst.

Bundesagentur für Arbeit

Die BA übernimmt neben der Zahlung des Transferkurzarbeitergelds unter bestimmten Voraussetzungen auch bis zu 50 Prozent der Kosten für Maßnahmen zur Qualifizierung und Jobvermittlung von Jobsuchenden. Welchen Anteil der Kosten ein Arbeitgeber tragen muss, und welcher vom Staat übernommen werden kann, ist neben anderen Faktoren abhängig von der Größe des Betriebs.

Die gesetzlichen Grundlagen einer Transfergesellschaft

Das deutsche Arbeitsrecht sieht einen hohen Kündigungsschutz von Mitarbeitern vor. Im Falle von Massenentlassungen sind Unternehmen dazu verpflichtet, sich sozialverträglich von ihren Arbeitnehmern zu trennen. 

Dazu arbeitet der Arbeitgeber mit dem Betriebsrat einen Sozialplan aus, der die Nachteile der betrieblichen Umstrukturierung für die Mitarbeiterschaft abmildern soll. 

Ein Sozialplan ist unter anderem gesetzlich in den folgenden Fällen verpflichtend: 

  • Bei einer Betriebsänderung  (vgl. § 112 Abs. 1 S. 2 BetrVG)
  • Bei einer Belegschaftsgröße über 20 Mitarbeitern (ergibt sich aus § 111 S. 1 BetrVG)
  • Bei Betrieben, die länger als vier Jahre bestehen (ergibt sich aus § 112a Abs. 2 BetrVG)
  • Bei einer Betriebsänderung, die allein eine Entlassung von Arbeitnehmern vorsieht, wenn die Schwellen von § 112a Abs. 2 BetrVG erfüllt sind (d.h. wenn je nach Betriebsgröße 10 bis 20 % der Arbeitnehmer betroffen sind)

Bei einer Betriebsänderung kann der Sozialplan die Übernahme von Mitarbeitern in eine Transfergesellschaft vorsehen. In diesem Fall sprechen Experten von einem Transfersozialplan. Eine Betriebsänderung liegt nach § 111 Satz 3 des Betriebsverfassungsgesetzes vor, wenn es zur Einschränkung und/oder der Stilllegung des ganzen Betriebs oder wesentlicher Betriebsteile kommt. Auch die Verlegung des ganzen Betriebs oder von wesentlichen Betriebsteilen, der Zusammenschluss mit anderen Unternehmen und/oder Spaltung von Betrieben führen zu einer Betriebsänderung. 

In diesem Fall fungiert die Transfergesellschaft als allgemeines und staatlich gefördertes arbeitsmarktpolitisches Werkzeug, das Unternehmen dabei unterstützt, einen nötig gewordenen Personalabbau in großer Zahl so sozialverträglich wie möglich zu gestalten. Der Bezug staatlicher Förderleistungen ist allerdings an bestimmte Voraussetzungen gebunden. Dazu gehört unter anderem die Beratung des Unternehmens durch die Agentur für Arbeit. Die gesetzlichen Grundlagen einer Transfergesellschaft finden sich in den Paragraphen 110 und 111 des Sozialgesetzbuches III (SGB III). 

In der Regel wird der Wechsel des Arbeitnehmers in eine Transfergesellschaft mittels eines dreiseitigen Vertrages, bestehend aus den Vertragsparteien Arbeitnehmer, bisheriger Arbeitgeber und Transfergesellschaft, gestaltet.
Das Arbeitsverhältnis zwischen der Transfergesellschaft und dem Arbeitnehmer dient der Vermittlung und Qualifizierung des Arbeitnehmers. In der Zeit der Anstellung in einer Transfergesellschaft erhalten die Arbeitnehmer das sog. „Transferkurzarbeitergeld“.
Es beträgt – wie das konjunkturelle Kurzarbeitergeld und das Arbeitslosengeld – grundsätzlich 60 % der Nettoentgeltdifferenz im Anspruchszeitraum; bei der Existenz von Unterhaltspflichten entspricht es 67 %. Arbeitgeber können hierzu Aufstockungsbeiträge leisten, wodurch die Möglichkeit besteht, dass den Arbeitnehmern mehr als nur das ihnen zustehende Transferkurzarbeitergeld als Nettobetrag ausgezahlt wird. Gemäß § 111a SGB III werden zudem Kosten für etwaige Weiterbildungsmaßnahmen übernommen.

VORTEILE
einer Transfergesellschaft

Vorteile Transfergesellschaft

Es gibt verschiedene Gründe, die zu einem großangelegten Stellenabbau führen: Umstrukturierungen, Übernahmen, Fusionen, Bereichs- oder Betriebsschließungen. Manchmal gibt auch die Verlegung des Standorts den Ausschlag. Entscheiden sich Unternehmen in diesen Fällen für die Einrichtung einer Transfergesellschaft, geht das mit vielen Vorteilen einher.

Staatliche Förderung

Die Bundesagentur für Arbeit unterstützt und fördert Arbeitgeber bei einem Personalabbau innerhalb einer Transfergesellschaft. Ziel ist es, scheidenden Arbeitnehmern Wege aufzuzeigen, die zu einem möglichst unkomplizierten und schnellen Transfer in ein neues Beschäftigungsverhältnis führen.

Vermeidung von Arbeitslosigkeit

Wechseln Arbeitnehmende von ihrem Arbeitgeber zur Transfergesellschaft, gelten sie weiterhin als Angestellte und müssen sich nicht arbeitslos melden. Finden Jobsuchende innerhalb des Förderzeitraums von einem Jahr keine Anschlussbeschäftigung, wirkt sich der Bezug des Transferkurzarbeitergelds innerhalb der Transfergesellschaft nicht auf die Höhe des Arbeitslosengelds I aus, das ihnen regulär im ersten Jahr der Arbeitslosigkeit zusteht.

VORTEILE FÜR BESCHÄFTIGTE

Für viele Menschen ist es ein schwerer Einschnitt, den Job zu verlieren. Der Übergang in eine Transfergesellschaft eröffnet Mitarbeitenden viele Chancen, schafft neue Perspektiven und geht mit erheblichen Vorteilen einher.

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Die Vorteile einer Transfergesellschaft für Beschäftigte sind:

  • Arbeitnehmer sind finanziell abgesichert und beziehen während der gesamten Laufzeit der Transfergesellschaft ein festes Einkommen.
  • Jobsuchende bewerben sich bei der beruflichen Neuorientierung aus einem laufenden Arbeitsverhältnis heraus und müssen bei der Bewerbung keine Phase der Arbeitslosigkeit begründen.
  • Betroffene Mitarbeiter erhalten in der Transfergesellschaft eine professionelle Beratung von Experten.
  • Meist wechseln Arbeitnehmer nahtlos von einer Transfergesellschaft in ein festes Arbeitsverhältnis.
  • Durch die intensive Auseinandersetzung mit neuen beruflichen Chancen ergeben sich häufig ungeahnte Möglichkeiten.
  • Jobwechsler haben im Rahmen von Praktika oder Schnuppertagen in verschiedenen Unternehmen die Möglichkeit, neue berufliche Umfelder kennenzulernen.
  • Die Experten der Transfergesellschaft unterstützen bei der professionellen Erstellung von Bewerbungsunterlagen und bei der Kommunikation mit Behörden.
  • Transfergesellschaften bieten für Jobsuchende, die in einem neuen Bereich Fuß fassen wollen, zielgerichtete Qualifizierungsmaßnahmen an.

VORTEILE FÜR BETRIEBSRÄTE

Wenn es um Stellenkürzungen in einem Unternehmen geht, stehen Betriebsräte meist unter erheblichem Druck. Immerhin möchten sie möglichst viele Jobs erhalten. Doch das gelingt nicht immer. Im Falle einer Betriebsänderung können Betriebsräte ihre Kollegen über eine Transfergesellschaft bestens unterstützen, schnell wieder in Lohn und Brot zu kommen.

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Die Vorteile einer Transfergesellschaft für Betriebsräte sind:

  • Betriebsräte erreichen mit der Aushandlung eines Transfersozialplans eine sozialverträgliche Lösung in einer betriebswirtschaftlich und emotional belasteten Zeit.
  • Betriebsräte sichern über die Etablierung einer Transfergesellschaft scheidende Mitarbeiter finanziell ab. Diese beziehen weiterhin ein festes Einkommen.
  • Eine Transfergesellschaft sichert die weitere Entwicklung der Mitarbeiter ab und schafft neue Jobperspektiven.
  • Betriebsräte erreichen durch eine Transfergesellschaft eine Aufstockung des vom Unternehmen bereitgestellten Budgets durch öffentliche Mittel.
  • Da betroffene Mitarbeiter bei einer Transfergesellschaft angestellt sind, entgehen Sie der Arbeitslosigkeit.
  • Betriebsräte erhalten ein so genanntes Übergangsmandat und können ausscheidende Kollegen auch während der Transferzeit vertreten.

VORTEILE FÜR UNTERNEHMEN

Wenn sich Arbeitgeber von einer großen Anzahl von Mitarbeitern trennen müssen, sorgt das nicht nur unter den scheidenden Mitarbeitern für Ernüchterung und starke Emotionen. Auch für die verbleibende Belegschaft ist es nicht leicht, mit der Krise umzugehen. Transfergesellschaften bieten die Chance, solche Übergänge fair und sozialverträglich zu gestalten – zur Zufriedenheit aller.

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Die Vorteile einer Transfergesellschaft für Unternehmen sind:

  • Dank der Beratungsleistung einer Transfergesellschaft eröffnen sich betroffenen Mitarbeitern schnell neue berufliche Perspektiven.  
  • Das Angebot für scheidende Mitarbeiter für eine berufliche Neuorientierung stärkt unter verbleibenden Arbeitnehmern das Vertrauen ins Unternehmen. Sie sehen: Der Arbeitgeber lässt scheidende Mitarbeiter nicht einfach fallen.
  • Finanzielle Entlastung für das Unternehmen: Die anfallenden Personalkosten werden dank des Transferkurzarbeitergelds staatlich gefördert.
  • Die Aufwände für die Mitarbeiteradministration verringern sich, weil die Personalverwaltung und Betreuung der Transfergesellschaft obliegt.
  • Dank des Wechsels scheidender Mitarbeiter in eine Transfergesellschaft reduziert sich das Risiko von Kündigungsschutzklagen.
Verena Pietrusky - Ihr Partner für berufliche Herausvorderungen

Wer steht hinter
TOP TRANSFER

Die Top Transfer GmbH unterstützt Unternehmen in Zeiten der Veränderung durch die professionelle Begleitung beim Aufsetzen und Managen von Trennungsprozessen.

Wir begleiten Sie, Ihre Führungskräfte und Ihre Mitarbeitenden vom Einzeloutplacement über die Gruppenberatung und Teamoutplacements bis hin zur Einrichtung und Abwicklung von Transfergesellschaften.

Verena Pietrusky, Geschäftsführerin der Top Transfer GmbH

Verena Pietrusky,
Jahrgang 1971, verheiratet, 2 Kinder

  • Industriekauffrau (IHK), Bachelor of Science in Management (ISM San Diego, USA), Coach der Wirtschaft (IHK), Systemischer Coach (Siegerconsulting), Resilienzcoach (Institut für Bildungscoaching)
  • Seit > 20 Jahren vernetzt mit HR-Entscheidern in Deutschland
  • Langjährige Erfahrung als Führungskraft, u.a. bei einer der führenden online-Stellenbörsen Deutschlands als Vertriebsteamleiterin mit einer Verantwortung für bis zu 14 Mitarbeiter
  • Sechs Jahre als Senior Consultant bei v. Rundstedt & Partner GmbH
  • 2017 – 2021 Gründerin und geschäftsführende Gesellschafterin der PraeMontis GmbH
  • Seit 2021 Gründerin und geschäftsführende Gesellschafterin der Top Transfer GmbH

Als Beraterin für Trennungsmanagement unterstützt Verena Pietrusky Unternehmen in Zeiten der Veränderung durch die professionelle Begleitung beim Aufsetzen und Managen von Trennungsprozessen. Sie begleitet als Karriereberaterin und Coach betroffene Mitarbeiter vom Einzeloutplacement über die Gruppenberatung und Teamoutplacements bis hin zur Einrichtung und Abwicklung von Transfergesellschaften.

Die Top Transfer GmbH hat sie gegründet, um Unternehmen weitreichende Unterstützung in Personalveränderungs- und -abbauprozessen zukommen zu lassen. Als Outplacement- & Transferanbieter unterstützt Verena Pietrusky mit Ihren KollegInnen Arbeitgeber und Betriebsräte bei der Planung der oft zum Überleben notwendigen Maßnahmen. Und dies von Beginn an und tatkräftig, damit Sie möglichst ressourcenschonend die Krise meistern können.

Gleichzeitig steht sie mit Top Transfer dafür ein, den vom Abbau betroffenen Arbeitnehmenden eine qualitativ hochwertige Beratung zuteil werden zu lassen und ihnen zu einem möglichst zügigen Übergang in den passenden Job zu verhelfen. Ihre langjährige Expertise aus der Outplacement-Beratung und das Netzwerk an hervorragend ausgebildeten Beratern und Beraterinnen bilden die beste Basis für eine effiziente und zielorientierte Zusammenarbeit, Qualifizierung und Vermittlung.

Welche Lösung auch immer in Ihrer individuellen Unternehmenssituation zielführend ist, Sie können sich auf unsere qualitativ hochwertige und erfolgreiche Beratung, Qualifizierung und Vermittlung der Arbeitnehmenden in neue Beschäftigungsverhältnisse verlassen.

Auch steht die Top Transfer GmbH mit Ihrem Partnernetzwerk an Ihrer Seite, wenn Sie Ihre Führungskräfte- oder Teamentwicklung optimieren oder Change-Projekte professionalisieren möchten.

Wir bilden für Sie den gesamten
Talent-Management Life-Cycle ab.

alent-Management Life-Cycle

Mit Top Transfer als einem starken Partner an Ihrer Seite meistern Sie Ihre Personalarbeit souverän, menschlich und pragmatisch.

Wir freuen uns auf Sie!

Top Transfer hilft Ihnen dabei, für alle Beteiligten eine neue Perspektive für die Zukunft voranzutreiben!

Fragen
und Antworten

Ist Outplacement steuerfrei?

Ja. Durch das Jahressteuergesetz 2020 wird Outplacement, ausdrücklich einkommensteuerfrei gestellt (neuer § 3 Nummer 19 EStG „…Steuerfrei sind auch Beratungsleistungen des Arbeitgebers oder auf dessen Veranlassung von einem Dritten zur beruflichen Neuorientierung bei Beendigung des Dienstverhältnisses. Die Leistungen im Sinne der Sätze 1 und 2 dürfen keinen überwiegenden Belohnungscharakter haben.“).

Was kostet eine Outplacement-Beratung?

Die Kosten für eine Outplacement-Beratung sind abhängig von den unterschiedlichen Programmen und liegen zwischen ca. 3.500,- € und 28.000,-€ – je nachdem, ob Sie sich für ein fest vereinbartes Stundenkontingent, eine auf mehrere Monate befristete Beratung oder eine zeitlich unbefristete Variante entscheiden. Unsere Einschätzung für das in Ihrem Fall angemessene Beratungsprogramm können wir Ihnen nach einem ersten, unverbindlichen und kostenfreien Gespräch geben.

Wer kann eine Outplacement-Beratung in Anspruch nehmen bzw. nutzen?

Die Outplacement-Beratung eignet sich für alle Mitarbeiter-Gruppen, da wir die Beratung und die Methodik stets individuell dem Bedarf der Klienten anpassen.

Sollte ich einer angebotenen Outplacement-Beratung zustimmen?

Macht Ihnen Ihr Arbeitgeber das Angebot, eine Outplacement – oder Karriereberatung in Anspruch zu nehmen, raten wir in aller Regel dazu, dies anzunehmen. Mit der Outplacement-Beratung bekommen Arbeitnehmende im besten Fall die Gelegenheit, den Übergang in die neue Anstellung lückenlos zu bewerkstelligen. Besteht der Wunsch, sich beruflich ganz neu zu orientieren, wird dies mithilfe der Beratung sehr viel leichter gelingen.

Wie funktioniert Outplacement?

Beim Outplacement handelt es sich um eine beratende Unterstützung zur beruflichen Neuorientierung. Im ersten Schritt gilt es, anhand der individuellen Talente und Wünsche die berufliche Zielsetzung festzulegen. Im zweiten Schritt werden die Erkenntnisse schriftlich in Form des Lebenslaufes und eines Kurzprofils festgehalten, so dass die Basis für Bewerbungen gelegt ist. Die Definition Ihrer individuellen Marktstrategie ist der nächste Schritt. Hier beleuchten wir gemeinsam, auf welchem Weg Sie das gesteckte Ziel am sichersten erreichen werden. Nun stehen die Einladungen zu Interviews an, auf die wir Sie im nächsten Schritt eingehend vorbereiten. Zu allerletzt erfolgt die Auswertung vorliegender Vertragsangebote und die Vorbereitung auf die neue Position.

Warum sollte ich eine Outplacement-Beratung in Anspruch nehmen?

Durch die emotionale Begleitung werden Sie die Trennungssituation besser und schneller verarbeiten. Die professionelle Begleitung kann sicherstellen, dass Sie sich ohne Umwege auf den Weg in die zu Ihren Stärken und Bedürfnissen passende neue Position begeben. Sie profitieren von der Arbeitsmarktkenntnis Ihres Beraters und sparen Zeit, da Ihnen die Recherchen abgenommen werden.

Warum sollten wir Outplacement anbieten?

Sie nehmen damit Ihre soziale Verantwortung gegenüber den ausscheidenden Mitarbeitern wahr, schützen Ihr Image und den Betriebsfrieden, was sich langfristig positiv auf die Loyalität Ihrer Mitarbeitenden auswirken wird.

Was ist der Unterschied zur Karriereberatung?

Keiner. Bei Klienten, die sich privat an uns wenden, nennen wir unsere Beratung auch Karriereberatung, da diese Bezeichnung Arbeitnehmern geläufiger ist. Outplacement ist also eine arbeitgeberfinanzierte Karriereberatung.

Was ist Outplacement?

Outplacement ist die beratende Unterstützung ausscheidender Führungskräfte und Mitarbeiter mit dem Ziel der beruflichen Neuorientierung. Sie wird meist vom Arbeitgeber finanziert und wahrt nicht nur die Interessen des betroffenen Arbeitnehmers. Im Gegenteil – der Arbeitgeber profitiert genauso von diesem personalwirtschaftlichen Instrument. Einerseits wird er seiner Fürsorgepflicht gegenüber dem scheidenden Mitarbeiter gerecht, andererseits sichert Outplacement auch eine hohe Motivation beim Betroffenen und auch dem Umfeld in der Belegschaft, zahlt also auf die Produktivität ein. Letztlich trägt Outplacement in den meisten Fällen dazu bei, den Trennungsprozess zu beschleunigen und ein streitiges Ausscheiden zu vermeiden. Damit stellt es den Betriebsfrieden sicher.

Was ist eine Transfergesellschaft?

Die Transfergesellschaft ist ein arbeitsmarktpolitisches Instrument, das von der Bundesagentur für Arbeit gefördert wird. Arbeitgebern, die zum Beispiel wegen einer Umstrukturierung, Fusion, Bereichs- oder Betriebsschließung oder der Verlegung ihres Produktionsstandortes in großer Zahl Stellen abbauen müssen, bietet es die Chance, ihre Personaldecke sozialverträglich und schnell zu verkleinern. Das Prinzip: Freigesetzte Mitarbeiter wechseln von der Festanstellung bei ihrem bisherigen Arbeitgeber in ein befristetes Arbeitsverhältnis bei der Transfergesellschaft. Bei dieser sind sie angestellt, bis sie eine neue Stelle gefunden haben oder der Vertrag ausläuft. In dieser Zeit werden sie innerhalb der Transfergesellschaft weiterqualifiziert, aktiv bei der Jobsuche unterstützt und auf eine neue berufliche Herausforderung vorbereitet.

Wie entsteht eine Transfergesellschaft?

Um eine Transfergesellschaft aufzubauen, müssen sich Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretungen darüber einig sein und eine „Information über Betriebsänderungen“ nach § 2 Abs. 3 SGB III bei der zuständigen Bundesagentur für Arbeit einreichen. Meist ist die Gründung einer Transfergesellschaft Teil eines Sozialplans. Ziel ist es, betroffene Arbeitnehmer so schnell wie möglich in einen neuen Job zu vermitteln. Die Führung der Transfergesellschaft übernimmt meist ein externer Dienstleister. Über die Zusammenarbeit schließen der Arbeitgeber und der Dienstleister, der die Transfergesellschaft betreibt, einen Vertrag ab. Der Arbeitgeber bietet nun jedem scheidenden Arbeitnehmer einen Aufhebungsvertrag an. Nach der Unterschrift erhalten Mitarbeitende ein befristetes Vertragsangebot der Transfergesellschaft. Experten sprechen in diesem Zusammenhang von einem dreiseitigen Vertrag.

Wer kann eine Transfergesellschaft gründen?

Eine Transfergesellschaft kann nur gegründet werden, wenn ein Arbeitgeber wegen Restrukturierungen, Insolvenz oder der Schließung des Standortes Massenentlassungen nicht verhindern kann. Immer dann, wenn mindestens sechs Arbeitnehmer*innen oder fünf Prozent der Belegschaft freigesetzt werden müsen, besteht die Möglichkeit, eine Transfergesellschaft zu gründen. Das ist auch dann gerechtfertigt, wenn nur ein Arbeitnehmer oder eine Arbeitnehmerin das Angebot wahrnehmen sollte, zur Transfergesellschaft zu wechseln.

Was kostet eine Transfergesellschaft?

Den größten Teil der Kosten einer Transfergesellschaft machen die Aufwendungen, die für die Auszahlung der Gehälter und Löhne anfallen, aus. Sie schlagen mit einem Anteil von 80 Prozent zu Buche. Zusätzliche Kosten fallen für die Verwaltung, die Qualifizierung und die Vermittlung der Mitarbeitenden an.

Was sind Remanenzkosten in der Transfergesellschaft?

Remanenzkosten sind die Kosten, die für einen Arbeitgeber nach dem Übergang seiner Mitarbeitenden in eine Transfergesellschaft anfallen. Sie entsprechen etwa 35 Prozent der zuletzt gezahlten Personalkosten und bestehen aus Sozialversicherungsbeiträgen sowie der Kosten für Urlaubs- und Feiertage.

Wie finanziert man die Transfergesellschaft?

Für die Finanzierung einer Transfergesellschaft treten verschiedene Institutionen und Organisationen ein. Das Kurzarbeitergeld, das Arbeitnehmende während ihrer Anstellung bei der Transfergesellschaft beziehen, trägt die Bundesagentur für Arbeit . Der Arbeitgeber führt derweil die Sozialversicherungsbeiträge ab, ausgenommen der Kosten für die Arbeitslosenversicherung. Von dieser sind Mitarbeitende einer Transfergesellschaft befreit. Die Kosten für die Weiterblildungsmaßnahmen teilen sich der Arbeitgeber und das Arbeitsamt. Hierfür können auch Zuschüsse des Landes beantragt werden.

Was ist das Transferkurzarbeitergeld?

Das Transferkurzarbeitergeld ist eine Sonderform des Kurzarbeitergeldes, mit dem Unterschied, dass es nicht dem Erhalt von Arbeitsplätzen dient, sondern im Rahmen eines sozialverträglichen Personalabbaus ausgezahlt wird. Scheidende Mitarbeitende erhalten innerhalb einer Transfergesellschaft die Chance, sich aus einen befristeten Arbeitsverhältnis heraus auf eine neue Stelle zu bewerben und die Zeit der Jobsuche zur eigenen Weiterqualifizierung zu nutzen.

Wie kann ich Fördermittel beantragen?

Unternehmen, die eine größere Zahl an Mitarbeitern entlassen müssen, können unter bestimmten Bedingungen Transferkurzarbeitergeld beantragen. Grundlegende Voraussetzung, um dieses beziehen zu können, ist eine Transferberatung. Dabei handelt es sich um ein Beratungsgespräch bei der Arbeitsagentur. Neben der Transferberatung müssen noch weitere Voraussetzungen für den Bezug von Transferkurzarbeitergeld erfüllt sein. Zum Beispiel muss es sich bei den Entlassungen Ihrer Arbeitnehmer um eine dauerhafte und unvermeidbare Lösung handeln.

Was leistet die Transfergesellschaft?

Welche Aufgaben eine Transfergesellschaft konkret übernimmt, liegt im Verhandlungsspielraum zwischen dem Betriebsrat und der Geschäftsleitung eines Unternehmens. Zu den grundsätzlichen Aufgaben einer Transfergesellschaft gehört das Profiling. Hierbei werden die Stärken, berufliche Neigungen und bestehende Weiterbildungsbedarfe der freigesetzten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eruiert. Im nächsten Schritt erhalten diese Trainings und Entwicklungsmaßnahmen, um im Anschluss schnell und passgenau in einen neuen Job vermittelt werden zu können.

Was ist das Profiling in der Transfergesellschaft?

Bevor Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in eine Transfergesellschaft eintreten können, bewertet die Agentur für Arbeit deren Eingliederungsaussichten. So will es das Gesetz. Diese Maßnahme ist bekannt als „Profiling“. Nur eine positive Bewertung eröffnet die Möglichkeit, bei einer Transfergesellschaft angestellt zu sein und von deren Leistungen zu profitieren.

Welche Vorteile bringt die Transfergesellschaft dem Unternehmen?

Eine Transfergesellschaft bringt für Arbeitgeber verschiedene Vorteile. Zum Beispiel können alle Mitarbeitenden, die von der Restrukturierung betroffen sind, zu einem bestimmten Stichtag freigesetzt werden. Das erhöht die Planungssicherheit für Unternehmen. Hinzu kommt, dass die Löhne zu einem großen Teil von der Bundesagentur für Arbeit bezahlt werden. Das geschieht in Form des so genannten Transferkurzarbeitergelds, das maximal 67 Prozent des zuletzt erhaltenen Nettogehaltes beträgt. Das sorgt für eine spürbare finanzielle Entlastung, wobei Arbeitgebende das Transferkurzarbeitergeld meist auf bis zu 80 Prozent des zuletzt erhaltenen Nettogehaltes aufstocken. Für das Unternehmen, das sich von Mitarbeitern trennt, vermindert sich außerdem der administrative Aufwand innerhalb der Personalverwaltung, da dieser voll und ganz der Transfergesellschaft obliegt.

Welche Vorteile bringt die Transfergesellschaft für Betriebsräte?

Betriebsräte haben in der Phase des Unternehmensumbaus die sinnstiftende Aufgabe, zwischen dem Arbeitgeber und den scheidenden Mitarbeitern zu vermitteln. Sie gestalten die Umstrukturierungsmaßnahme maßgeblich mit und tragen dafür Sorge, dass die Trennung vom Arbeitsplatz für die betroffenen Arbeitnehmenden fair und sozialverträglich abläuft und dass Beschäftigte während der Suche nach einer neuen Festanstellung finanziell abgesichert sind.

Wie gut sind Transfergesellschaften?

Transfergesellschaft ist nicht gleich Transfergesellschaft. Es gibt erhebliche Leistungsunterschiede. Bei reinen Auffanggesellschaften erhalten Arbeitnehmer zum Beispiel begrenzte Unterstützung bei der beruflichen Neuorientierung. Wir gehen nach anderen Maßstäben vor. Unser Ursprung liegt in der Karriere- und Outplacementberatung. Zu unseren Qualitätsansprüchen gehört es, Jobsuchenden exakt die Beratung und Qaulifizierungsmaßnahmen zu bieten, die sie schnell mit dem Arbeitgeber zusammenführen, der perfekt zu ihnen passt.

Transfergesellschaft: wie wähle ich den Dienstleister aus?

Um den richtigen Dienstleister für die Leitung einer Transfergesellschaft auszuwählen, ist es wichtig, dass Arbeitgeber und Betriebsrat an einem Strang ziehen. Vor allem sollte der Dienstleister nicht nach Kosten-, sondern nach Vertrauensfaktoren ausgesucht werden. Anbieter, die andere mit ihren Preisen gezielt unterbieten, machen oft Abstriche in der Qualität ihrer Leistungen. Leidtragende sind dann in der Regel die ausscheidenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ja eigentlich durch eine Transfergesellschaft optimal unterstützt werden sollen, schnell wieder in Lohn und Brot zu stehen.

Welche Vorteile bringt die Transfergesellschaft dem Arbeitnehmer?

Die Anstellung bei einer Transfergesellschaft bietet Arbeitnehmenden verschiedene Vorteile. Allem voran profitieren freigesetzte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von einer verlängerten Kündigungsfrist, denn die Anstellungszeit bei der Transfergesellschaft muss mindestens einen Monat länger dauern als die im aufgelösten Arbeitsverhältnis vereinbarte Kündigungsfrist. Meist beträgt sie aber ein Jahr. In dieser Zeit sind Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer finanziell abgesichert. Sie erhalten ein Fixgehalt , das bis zu 80 Prozent des letzten Nettoeinkommens betragen kann. Auch Rentenversicherungsbeiträge werden weiterhin entrichtet. Überdies müssen sich betroffene Arbeitnehmer nicht arbeitslos melden, was bei der Suche nach einem neuen Arbeitgeber von Vorteil sein kann.

Was ist besser: Abfindung oder Transfergesellschaft?

Auf die Frage, ob eine Abfindung einer Anstellung bei der Transfergesellschaft vorzuziehen ist, gibt es keine pauschale Antwort, da diese von dem individuellen Profil und der eigenen Lebenssituation abhängig ist. Bei Fragen hierzu empfiehlt es sich, mit einem Arbeitsmarktexperten in den Austausch zu gehen, gerne sind auch unsere Berater der Top Transfer dabei behilflich.

Wie lange bleibt man in der Transfergesellschaft?

Eine Transfergesellschaft besteht in der Regel 12 Monate.

Wie viel Geld bekomme ich in der Transfergesellschaft?

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die sich für eine Anstellung bei der Transfergesellschaft entscheiden, beziehen Transferkurzarbeitergeld. Dieses beläuft sich auf mindestens 60 Prozent des letzten Nettolohns. Lebt ein Kind im Haushalt, liegt der Anspruch bei 67 Prozent. Hierfür kommt das Arbeitsamt auf. In der Regel wird das Einkommen vom vorhergehenden Arbeitgeber auf 80 Prozent aufgestockt.

Wie hoch ist das Arbeitslosengeld nach der Transfergesellschaft?

Nach dem Ausscheiden aus der Transfergesellschaft haben Jobsuchende das Anrecht auf Arbeitslosengeld I, dessen Höhe sich an dem Einkommen vor dem Eintritt in die Transfergesellschaft orientiert.

Was sind meine Rechte und Pflichten in der Transfergesellschaft?

Rechtlich sind Mitarbeiter, die bei einer Transfergesellschaft angestellt sind, mit anderen Arbeitnehmern gleichgestellt. Konkret bedeutet das, dass sie Anspruch auf einen regulären Monatslohn haben. Auch das Recht auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und auf bezahlten Urlaub gilt. Gleichzeitig müssen Arbeitnehmende einer Transfergesellschaft Urlaub bei ihrem Arbeitgeber beantragen und sich im Krankheitsfall krank melden. Ein wesentlicher Unterschied zu klassisch sozialversicherungspflichtig Angestellten besteht aber darin, dass sich Mitarbeitende einer Transfergesellschaft in Kurzarbeit befinden und Transferkurzarbeitergeld beziehen. Ein weiter Unterschied geht damit einher, dass Arbeitnehmer innerhalb einer Transfergesellschaft über keinen festen Arbeitsplatz verfügen. Im Regelfall gestalten sie ihren Tagesablauf frei. Es gibt aber auch Pflichttermine, die sie wahrnehmen müssen. Dazu gehören Bewerbungstrainings, Beratungstermine und qualifizierende Workshops und Weiterbildungen.

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